Berichte - Berliner Einzelmeisterschaft der Jugend
 
Bericht zur Berliner Einzelmeisterschaft der Jugend 2004

– Zahlen, Fakten und mehr!

22 entschlossene Spielerinnen und Spieler machten sich in diesem Jahr auf, um einen der begehrten Meistertitel zu ergattern. 3 konnten dieses Ziel am Ende erreichen, 5 weitere stiegen auf's Treppchen. Aber der Reihe nach…

Als Erste gingen die U15ner ins Rennen. Mit 11 Starter(innen) in diesem Jahr die „größte“ Teilnehmerzahl in den 4 Altersklassen. Erwartungsgemäß schaffte am Ende jedoch nur Vivian im Mädchendoppel mit Anne Förschner vom BC Tempelhof den Sprung auf's Treppchen. Ein guter 3. Platz, Glückwunsch! Zudem wurde sie noch 5. im Einzel. Alle anderen blieben im Rahmen ihrer Möglichkeiten, enttäuscht hat keiner, die Konkurrenz war einfach zu gut. Im nächsten Jahr hängen die Kirschen dann wohl etwas niedriger und die Ernte wird eingefahren!

Eine Woche später gingen die U17ner an den Start. Auch hier konnten Viele die dicken Brocken nicht aus dem Weg räumen. Dennis belegte am Ende einen guten 5. Platz und spielte im ersten Satz seines Viertelfinales gegen Philip Funk gut mit. Eva, die ihre erste Berliner Meisterschaft spielte, holte sich sogleich den Titel im Mixed mit Philip Funk. Im Einzel musste sie sich erst im Finale der zur Zeit wohl besten Spielerin im U15/U17-Bereich, Carla Nelte, geschlagen geben. Gratulation!

Die U13ner zogen dann zwar „nur“ zu viert in die Samariterstrasse ein, hatten am Ende aber alle ordentlich an ihren gewonnenen Pokalen zu schleppen. Pech hatte nur Jim, der ungeschlagen aber verletzt vorzeitig die Segel streichen musste. Zwar konnte er die erste Runde noch gewinnen, dann aber gegen Tobias nicht mehr antreten. In sollte trösten, dass er die U13 Meisterschaft im nächsten Jahr noch mal in Angriff nehmen kann. Inken schaffte für mich überraschend nicht nur im Mixed mit Tobias einen erhofften 3. Platz, sondern auch im Doppel mit Lehmann von Weißensee. Auch im Einzel zog sie fast ins Viertelfinale ein, verlor hier aber leider eins ihrer zahlreichen Drei-Satz-Matche. Am Ende war sie sehr müde, trug ihre Trophäen aber dennoch tapfer nach Hause! Weniger müde aber sehr zufrieden war Jan, der mit Tobias im Doppel sowie im Einzel jeweils Vize-Meister wurde. Tobias wurde darüber hinaus 3. im Einzel. Beide mussten sich nur dem über das ganze Jahr hinweg herausragenden Spieler dieser Altersklasse, Dennis Spengler, geschlagen geben. Insgesamt sehr gute Leistungen und ein dickes, dickes Lob!

Last but not least dann die U19ner. Auch wenn ich nicht mit allen gezeigten Leistungen zufrieden war, so sind die erzielten Resultate doch mehr als zufrieden stellend. Adrian und Jonathan zeigten gute Leistungen und konnten sich jeweils einen guten 9. Platz im Einzel erspielen. Dennis scheiterte erst im Viertelfinale an Robert und erreichte einen sehr guten 5. Platz. Zudem spielten Adrian und Dennis ein sehr gutes Doppel und scheiterten nur in 3 Sätzen an den späteren Finalisten Bartlick/Kayser. Nele feierte ihr Comeback mit einem sensationellen 2. Platz im Doppel mit Lisa Deichgräber. Darüber ärgern dürfte sich wohl nur Eva, die sich mit Anne Reiter im Halbfinale geschlagen geben musste. Dafür konnte sie sich tags zuvor mit einem Viertelfinalsieg gegen Nele den 3.Platz im Einzel holen. Auch Robert und Wanja trafen sich leider bereits im Halbfinale. Robert behielt am Ende genau wir später im Endspiel gegen Szilaggi in 3 Sätzen die Oberhand und sicherte sich seinen 5. Einzel-Meistertitel in Folge. Da er auch das Mixed mit Anne Reiter und das Doppel mit Wanja gewinnen konnte, sogar das 3. Tripple in Folge! Auch wenn man aufgrund seiner vielen Erfolge inzwischen geneigt ist dies als selbstverständlich hinzunehmen, ist es das absolut nicht und verdient die höchste Anerkennung! Und somit gibt es ein dickes, dickes und noch mal dickes Lob! Eins davon darf er aber gerne wieder an Eva weitergeben, die sich im Mixed mit Philip auch bei den U19nern einen dritten Skalp holte und sich erst im Halbfinale Robert und Anne geschlagen geben musste. Wer es bis hierhin durchgehalten hat und Schwierigkeiten beim Mitzählen hatte, kann sich jetzt noch in aller Ruhe den Medaillenspiegel ansehen – und nicht vergessen: Pokale sind schön aber dann doch nicht alles…in jedem Fall hoffe ich alle hatten viel Spaß!

Einen einzigen Wehmutstropfen will ich an dieser Stelle dann aber doch nicht verschweigen. Leider gab es einige Schwierigkeiten ausreichend Betreuer für die insgesamt 7 Wettkampftage zu finden. Die U15ner mussten ihre Doppel leider ohne Coaching bewältigen! Darum Dank an die Familien Borsutzki und Oedi und an Timo und Marcel die sich zur Verfügung stellten!

 

Sportliche und Liebe Grüße,

Mac